De Berlijnse actrice, regisseuse en producente Vera Tschechowa (geboren Vera Rust) viert vandaag haar tachtigste verjaardag. Eigenlijk kende ik haar niet, maar omdat ik een fotootje van haar had, heb ik toch haar Wikipedia-pagina eens bekeken en, zoals dat dan gewoonlijk gaat, kwam ik heel wat verrassingen tegen…

Vera Tschechowa ist die Tochter der Schauspielerin Ada Tschechowa und des Arztes Wilhelm Rust. Ihr Urgroßonkel war der russische Schriftsteller Anton Tschechow.
Nach der Schule besuchte Tschechowa für kurze Zeit die Kunstakademie, um Bühnenbildnerin zu werden. Sie entschied sich dann jedoch für den Schauspielberuf und nahm Unterricht bei Anne-Marie Hanschke und Ernst Fritz Fürbringer in München sowie bei Marlise Ludwig in Berlin. 1957 debütierte sie in dem Heinz-Erhardt-Film Witwer mit fünf Töchtern. Die erste Hauptrolle hatte sie im Film Das Mädchen mit den Katzenaugen. Bis in die 1990er Jahre hinein folgten bei Film und Fernsehen rund 50 weitere Rollen.
Ab 1959 spielte Tschechowa Theater an der Freien Volksbühne Berlin. Weitere Bühnenstationen waren unter anderem das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg, das Düsseldorfer Schauspielhaus und das Theater Basel. Als Elvis Presley 1959 in Deutschland stationiert war, sah man die junge Schauspielerin einige Male zusammen mit dem Sänger.

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Im Jahr 1960 hatte sie eine Beziehung mit Hartmut Reck, aus der ihr Sohn, der Filmkomponist Nikolaus Glowna stammt. Vergeblich versuchte sie, Reck per Gerichtsbeschluss zur Ehe zu zwingen.
Ihre Mutter Ada kam 1966 bei einem Flugzeugabsturz in Bremen ums Leben. Im Jahr 1967 heiratete Vera Tschechowa ihren Kollegen Vadim Glowna; die Ehe wurde nach mehr als zwanzig Jahren Anfang der 1990er Jahre geschieden. Ihr Sohn wurde von Vadim Glowna adoptiert. 1971 beteiligte sie sich an der von Alice Schwarzer initiierten Medien-Aktion „Wir haben abgetrieben!“.
1980 gründete sie zusammen mit Vadim Glowna die Atossa-Filmproduktion. Die Firma produzierte unter anderem Desperado City, bei dem Glowna auch Regie führte und der 1981 die Caméra d’Or als bester Debütfilm bei den Filmfestspielen von Cannes gewann, sowie 1984 Tschechow in meinem Leben, eine Dokumentation über die Künstlerdynastie der Tschechows.
Ab Anfang der 1990er Jahre arbeitete Tschechowa vor allem als Regisseurin von Dokumentationen. Für verschiedene TV-Sender erstellte sie Porträts von Eduard Schewardnadse, Václav Havel, Hans-Dietrich Genscher, Klaus-Maria Brandauer, Katja Riemann, Armin Mueller-Stahl, Anthony Quinn, Michael Ballhaus, vom taiwanischen Regisseur Ang Lee und den Makhmalbafs, einer Familie iranischer Filmemacher. Vera Tschechowa ist mit dem Manager und Produzenten Peter Paschek verheiratet. Sie lebt in Berlin.

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